Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: September 2026

1. Geltungsbereich und Anbieter

Anbieter der Plattform Thai Clinic App ist die Bruck Software GmbH, Grünewaldweg 17, 73033 Göppingen, Deutschland, Registergericht Ulm, HRB 742358 (nachfolgend „Anbieter“). Diese AGB gelten für alle Verträge über die Nutzung der Plattform.

Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, nicht an Verbraucher im Sinne des § 13 BGB. Mit der Registrierung bestätigt der Kunde, als Unternehmer zu handeln. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil.

2. Vertragsgegenstand

Der Anbieter stellt eine über das Internet nutzbare Software (Software as a Service) zur Verwaltung von Dienstleistungsbetrieben bereit, insbesondere Terminbuchung, Kundenverwaltung, Inventar und Verkaufserfassung, Provisionsabrechnung sowie ein Kundenportal mit Online-Buchung.

Der jeweils gewählte Tarif bestimmt den Funktionsumfang und die zulässige Zahl aktiver Mitarbeiter. Ein Anspruch auf einzelne Ausgestaltungen von Funktionen besteht nicht, soweit die Kernfunktionalität des gewählten Tarifs erhalten bleibt.

3. Vertragsschluss und kostenlose Testphase

Der Vertrag kommt mit Abschluss der Registrierung zustande. Die Nutzung ist zunächst 30 Tage kostenlos und unverbindlich; eine Zahlungsmethode ist hierfür nicht erforderlich.

Die Testphase endet automatisch. Eine Kündigung ist nicht erforderlich. Eine weitere Nutzung setzt den Abschluss eines kostenpflichtigen Tarifs voraus.

4. Preise und Zahlung

Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Preisseite ausgewiesenen Preise. Alle Preise sind Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

Die Zahlung erfolgt je nach gewähltem Abrechnungszeitraum monatlich oder jährlich im Voraus über den Zahlungsdienstleister Stripe. Rechnungen werden elektronisch bereitgestellt.

5. Laufzeit und Kündigung

Der kostenpflichtige Vertrag verlängert sich automatisch jeweils um den gewählten Abrechnungszeitraum (Monat oder Jahr).

Der Kunde kann jederzeit mit Wirkung zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums kündigen, unmittelbar in der Anwendung oder über das Abrechnungsportal. Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

6. Zahlungsverzug

Schlägt eine Zahlung fehl, informiert der Anbieter den Kunden und räumt eine Nachfrist von mindestens 14 Tagen ein. Nach deren fruchtlosem Ablauf kann der Zugang zu den kostenpflichtigen Funktionen gesperrt werden.

Die gesetzlichen Rechte wegen Zahlungsverzugs bleiben unberührt.

7. Pflichten des Kunden

Der Kunde hält seine Zugangsdaten geheim und stellt sicher, dass nur berechtigte Personen Zugriff auf sein Konto haben. Er nutzt die Plattform nicht für rechtswidrige Inhalte oder Handlungen.

Für die in der Plattform verarbeiteten personenbezogenen Daten seiner eigenen Kunden bleibt der Kunde datenschutzrechtlich Verantwortlicher. Ein Vertrag über die Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO wird auf Anfrage bereitgestellt.

8. Verfügbarkeit und Wartung

Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der Plattform. Wartungsarbeiten werden, soweit möglich, angekündigt und außerhalb üblicher Geschäftszeiten durchgeführt.

Ein Anspruch auf ununterbrochene Verfügbarkeit besteht nicht.

9. Daten, Export und Aufbewahrung nach Vertragsende

Der Kunde kann seine Daten während der Vertragslaufzeit in den von der Plattform vorgesehenen Formaten einsehen und exportieren.

Nach Vertragsende bewahrt der Anbieter die Daten des Kunden noch 6 Monate auf, sodass ein Wiedereinstieg ohne Datenverlust möglich ist. Danach werden die Daten gelöscht. Auf Wunsch des Kunden erfolgt die Löschung früher.

10. Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

11. Änderungen dieser AGB

Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, soweit dies für den Kunden zumutbar ist. Änderungen werden mindestens vier Wochen vor Inkrafttreten in Textform angekündigt.

Widerspricht der Kunde nicht innerhalb der Ankündigungsfrist, gelten die Änderungen als angenommen; hierauf wird in der Ankündigung hingewiesen. Im Fall des Widerspruchs kann jede Partei den Vertrag zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums kündigen.

12. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.